Ramón Ortega Quero

Oboe

Der zweifache ECHO-Preisträger Ramón Ortega Quero gilt weltweit als einer der inspirierendsten Musiker seiner Generation.

Seine fundierte musikalische Ausbildung erhielt er früh am Konservatorium seiner Heimatstadt Granada bei Miguel Quirós. Im Jahr 2003 wurde er von Daniel Barenboim eingeladen, dem West-Eastern Divan Orchestra beizutreten. Kurz darauf begann er ein vierjähriges Studium bei Prof. Gregor Witt an der Barenboim-Said-Akademie in Sevilla sowie an der Hochschule für Musik und Theater Rostock.

Im September 2007 gewann er beim ARD-Musikwettbewerb in München den selten vergebenen Ersten Preis sowie alle Sonderpreise. In der Saison 2010/11 wurde er von der European Concert Hall Organisation als „Rising Star“ nominiert. Zudem ist er Stipendiat des Borletti Buitoni Trust London.

Seit 2008 ist Ramón Ortega Quero Solo-Oboist des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks unter den Chefdirigenten Mariss Jansons und Sir Simon Rattle.

Als Solist tritt er regelmäßig mit führenden internationalen Orchestern auf, darunter die Wiener Symphoniker, das Konzerthausorchester Berlin, das MDR-Sinfonieorchester, die NDR Radiophilharmonie Hannover, das Sinfonieorchester Basel, das Zürcher Kammerorchester, das Wiener Kammerorchester, das Münchener Kammerorchester, die Kammerakademie Potsdam, das São Paulo Symphony Orchestra, die Prague Philharmonia, das Scottish Chamber Orchestra, das Nagoya Philharmonic Orchestra, das Shenzhen Symphony Orchestra, die Hong Kong Sinfonietta, das Orquesta Sinfónica de Barcelona sowie die Düsseldorfer Symphoniker.

Im Bereich der Kammermusik konzertierte Ramón Ortega Quero bereits unter anderem mit Elena Bashkirova, Kit Armstrong und Mitsuko Uchida bei Konzertreihen in Wien, Salzburg, Baden-Baden, Düsseldorf, Frankfurt, Berlin, Hannover, Valencia, Köln und Vancouver sowie bei internationalen Festivals in Gstaad, Jerusalem, beim Heidelberger Frühling, dem Lucerne Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Rheingau Musik Festival. Zudem arbeitet er regelmäßig mit renommierten Musikerinnen und Musikern wie Janine Jansen, Guy Braunstein und Tabea Zimmermann zusammen.

2015 brachte Ramón Ortega Quero das ihm gewidmete Oboenkonzert Legacy von Oscar Navarro zur Uraufführung. 2016 debütierte er mit einem Recital in der Carnegie Hall. In der Saison 2018/19 war er Artist in Residence beim Orquesta Ciudad de Granada.

Sein Debütalbum Shadows für Solo Musica, erschienen im Oktober 2010, wurde mit dem ECHO KLASSIK als „Nachwuchskünstler des Jahres“ ausgezeichnet. Im Oktober 2012 erhielt er seinen zweiten ECHO Klassik für die „Kammermusikaufnahme des Jahres“. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen zählen JS Bach – New Oboe Sonatas und Variation 5 bei Berlin Classics sowie Haydn & Stamitz und Bach Unbuttoned bei Pentatone. Im Jahr 2024 erschien Mendelssohn – Lieder ohne Worte, arrangiert von A. Tarkmann, beim Label Coviello.