Krisztina Fejes

Klavier

„Sie ist eine hochbegabte junge Dame mit großartiger Technik, sanftem Tastenschlag und natürlichem Temerament.“

Mikhail Voskresenskij, Paris, 2007

Krisztina Fejes ist in Ungarn geboren und aufgewachsen. Im Alter von fünf Jahren fing sie an Klavier zu spielen und stand bereits mit zwölf Jahren im Finale des renommierten Lajos Papp Klavierwettbewerbs. Mit vierzehn Jahren wurde sie am Béla Bartók Konservatorium in Budapest angenommen und führte ab 2003 ihr Studium an der Franz Liszt Musikakademie in Budapest fort.

Ihr breites und vielfältiges Repertoire reicht vom Barock bis zur modernen Musik, darunter zahlreiche Werke zeitgenössischer ungarischer Komponisten. Als Ungarin fühlt sich Krisztina Fejes besonders der Musik von Franz Liszt und Béla Bartók eng verbunden.

Regelmäßig arbeitet sie mit renommierten Dirigenten und Künstlern wie Ádám Medveczky oder Gábor Boldóczki zusammen und konzertiert als Solistin mit den führenden ungarischen Orchestern, darunter das Savaria Symphonieorchester, das BM Donau Symphonieorchester, das Szolnok Symphonieorchester oder das Szeged Symphonieorchester. Internationale Gastspiele führen sie unter anderem nach Wien, München, Paris, Madrid, Rom, Bukarest und Finnland. Im Jahr 2016 war sie auf einer einmonatigen Tournee in China zu hören. Die dynamische, temperamentvolle und ausdrucksstarke Art Ihres Spiels beeindruckt und ist besonders gekennzeichnet durch die Vielfalt der Klangfarben und fantasievolle Phrasierungen. Durch ihre Interpretationen und den expressiven Klang schafft sie eine ganz besondere Atmosphäre für die Zuhörer im Konzertsaal.

Im Rahmen ihrer Lehrtätigkeit an der Franz-Liszt Musikakademie kooperiert Krisztina Fejes mit namhaften Professoren der Musikhochschulen Paris und Frankfurt hält regelmäßig Meisterkure ab und unterstützt als Gastdozentin des Béla Bartók Konservatoriums in Budapest junge Künstler dabei, sich mit der Herausforderung der zeitgenössischen ungarischen Musik auseinanderzusetzen.

Unter anderem ist Krisztina Fejes Preisträgerin des internationalen Klavierwettbewerbs Béla Bartók und wurde 2011 mit dem ARTISJUS-Preis für ihre hervorragenden Leistungen im Bereich der zeitgenössischen ungarischen Musik ausgezeichnet.