Royal Philharmonic Orchestra London

Die Geschichte des Royal Philharmonic Orchestras ist genauso facettenreich und dramatisch wie sein Ruf als großartiges Orchester überall anerkannt und verdient ist.

1946 gegründet von von Sir Thomas Beecham, hat sich das Royal Philharmonic Orchestra einen weltweiten Namen für seine Auftritte gemacht. Aber auch die Kritiker zuhause waren ebenso enthusiastisch: “ …süperb gespielt – eine Aufführung mit großer Kraft und Tempo. Die vielen Crescendos und Klimax waren eine Freude: reiche, souveräne Streicherklänge, helle, flüssige Holzbläser“ – The Times. Seine musikalische Richtung und Entwicklung wurde durch eine Reihe von ausgezeichneten Maestros angeleitet, u.a. Rudolf Kempe, Antal Dorati, André Previn und Vladimir Askenazy. Heute, unter der inspirierenden Leitung von Daniele Gatti (musikalischer Direktor seit 1996), baut das Orchester seinen internationalen Status weiter aus, während es seine selbst ernannten Rolle als nationales, britisches Orchester mit großer Hingabe beibehält..

Das Orchester hat seinen Sitz in London. Nächstes Jahr gibt es in der Royal Albert Hall Aufritte von unglaublich weitreichender Skala, wie z.B. Mahlers Resurrection Symphony und Symphony of a Thousand, Brittens War Requiem, Orffs Carmina Burana und Stravinskys The Rite of Spring. Hierfür werden anerkannte Künstler als Solisten und Dirigenten einbezogen, wie z.B. Gilbert Kaplan, Freddy Kempf, Gennadi Rozhdestvensky, Sally Methews, Daniele Gatti und John Rutter. Die nagelneue Heimat des Royal Philharmonic Orchestras ist die Cadogan Hall, Londons neuste Konzertbühne in Chelsea, wo bevorstehende Konzerte mit Emma Johnson, Tasmin Little und Julian Lloyd Webber dargeboten werden.

Das Royal Philharmonic Orchestra benutzt seinen Spielplan in der Hauptstadt als Sprungbrett für ein regional übergreifendes Tourprogramm, das Aufenthalte im Royal und Derngate Theater in Northampton, dem Marina Theater in Lowestoft und eine Serie von Konzerten in Fairfield in Croydon (wo es im Orchesterverband ist,) beinhaltet. Überall im Land spielt das Orchester während der Sommermonate Open-Air-Konzerte vor Zehntausenden von Leuten.

Als ein internationales Orchester hat es bereits vor Papst Johannes Paul II. im Vatikan, vor dem Präsident von China auf dem Tiananmen Platz und zum zehnten Geburtstag von Kasachstans Unabhängigkeit gespielt. Das Orchester wurde zudem eingeladen, die Musik für die große Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele in Athen aufzunehmen. Neben regelmäßigen Touren durch Europa beinhalten die Zukunftspläne des RPOs außerdem Touren in die USA, nach Mexiko und China.

Das Orchester hat seine eigene Plattenfirma und nach jetzigem Stand bereits fünfzehn CD seiner Here Come The ClassicsT -Serie aufgenommen. Diese Aufnahmen spiegeln die Vielfalt des Orchesterrepertoires und die Bandbreite, welche von gängigen Orchester- und Chorwerken über Film- und Musicalmusik reicht, wieder. Es nimmt zudem für weitgehend kommerzielle Plattenfirmen auf – kürzlich für Harmonia Mundi eine Aufnahme von Tschaikowskys Symphony Nr. 4 und Capriccio Italien mit Daniele Gatti. Dies ist die letzte Addition in Gattis Tschaikowsky-Zyklus mit dem RPO und wird bald erscheinen.

Das RPO baut seine künstlerische Arbeit durch ein dynamisches und innovatives Gemeinschafts- und Ausbildungsprogramm aus. Zudem arbeitet es, die starke und motivierende Kraft der Musik nützend, in verschiedenen Bereichen wie z.B. in Projekten zusammen mit obdachlosen, jungen Leuten, Jugendzentren, Bewährungshelfern, Schulen und Familien.

Die RPO Gemeinschafts- und Ausbildungsprojekte fördern das Musizieren, das die Verschiedenartigkeit der involvierten Jugendlichen genauso wie den eigenen Hintergrund des Orchesters wider spiegelt.

Über die Jahre hinweg wurde das Royal Philharmonic Orchestra gleichbedeutend mit außergewöhnlicher Qualität und Einsatzfähigkeit bezüglich der ungewöhnlichen Vielfalt seiner Aktivitäten, die von der beliebten Hooked On Classics – Serie über das europäische Konzertrepertoire bis hin zu langjährigen Verbindungen mit zeitgenössischen, lebenden Komponisten reichen. Sir Thomas Beecham sagte einmal: „Gute Musik ist das, was mit Leichtigkeit ins Ohr dringt und mit Schwierigkeiten die Erinnerungen aufgibt.“ Heue wie damals versucht das Royal Philharmonic Orchestra unermüdlich die Wahrheit dieser Worte zu beweisen.

Das Royal Philharmonic Concert Orchestra wurde 1987 gegründet, um das Werk des Royal Philharmonic Orchestras zu vervollständigen. Seitdem unterlag es sowohl in Großbritannien als auch außerhalb einer ständigen Nachfrage nach Auftritten und Aufnahmen klassischer Musik, klassischer Unterhaltungs- sowie Popmusik. Seine Geschichte der Zusammenarbeit mit international berühmten Künstler reicht von Luciano Pavarotti, Andrea Bocelli, José Carreras, Montserrat Caballlé, Bryn Terfel, Chloë Hanslip, Julian Llyod Webber, Lesley Garrett und Russell Watson über Sir Cliff Richard, Liza Minnelli, Stevie Wonder, Dionne Warwick, Rod Stewart, Henri Mancini, Michel Legrand, Diana Krall und Elaine Paige. Jüngste Konzert-Highlights schlossen eine Skandinavien-Tournee mit Les Misérables und eine Weihnachtstour mit Julie Andrews und Charlotte Church durch die USA und Kanada mit ein. Zusätzlich zu seiner regulären Sommerkonzertreihe im Freien, beinhalten die zukünftigen Pläne weitere Live-Auftritte in Großbritannien mit dem kürzlich auf den Markt gebrachten und weiterführenden Serien der Here Come the Classics – Aufnahmen.