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Biografie


 

Musikalischer Direktor: Sir Antonio Pappano

 

Das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia widmete sich als erstes Orchester in Italien ausschließlich dem sinfonischen Repertoire, mit einem Schwerpunkt auf Uraufführungen großer zeitgenössischer Werke wie z.B. Respighis Fontane di Roma und Pini di Roma.

 

Zunächst war das Orchester bei seiner Gründung im legendären Augusteo, erbaut auf den Ruinen von Kaiser Augustus‘ Mausoleum, beheimatet. Seit seinen Anfängen im Jahr 1908 arbeitet das Orchester mit den bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts zusammen, darunter u.a. Mahler, Strauss, Strawinsky, Toscanini, Mengelberg, Furtwängler, De Sabata, von Karajan, Solti, Giulini, Kleiber und Abbado bis hin zu den besten Künstlern dieser Tage, wie Riccardo Muti, Valery Gergiev und Christian Thielemann.

 

Von 1983 bis 1990 war Leonard Bernstein dem Orchester als Ehrenpräsident verbunden. In dieser Zeit wurde das Orchester regelmäßig von Dirigenten wie Lorin Maazel, Wolfgang Sawallisch, Georges Prêtre und Yuri Temirkanov geleitet.

Nach einer langen Partnerschaft mit Bernardino Molinari waren weitere musikalische Leiter Franco Ferrara, Fernando Previtali, Igor Markevitch, Thomas Schippers, Giuseppe Sinopoli, Daniele Gatti und Myung-Whun Chung.

 

Mit Sir Antonio Pappano - seit 2005 musikalischer Direktor - hat sich das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia international eine Ausnahmeposition erspielt. Mit Pappano an der Spitze gastierte das Orchester bei zahlreichen renommierten Musikfestivals wie den Londoner Proms, dem Festival der Weißen Nächte St. Petersburg, dem Lucerne Festival und den Salzburger Festspielen. Es gastierte in den weltbesten Konzertsälen, darunter dem Musikverein Wien, Berliner Philharmonie, Alte Oper Frankfurt, Concertgebouw Amsterdam, Royal Albert Hall in London, Salle Pleyel in Paris, La Scala in Mailand, Suntory Hall in Tokyo, NCPA Beijing und der Semperoper Dresden. Im Februar 2013 gastierte das Orchester erstmalig in Kopenhagen, Oslo, Stockholm und Riga.

 

Die umfangreiche Diskographie des Orchesters, die in langjähriger Zusammenarbeit mit den größten internationalen Plattenfirmen einen beträchtlichen Umfang erreicht hat, beinhaltet viele Aufnahmen, die einen legendären Status erzielten. Zu den Veröffentlichungen unter Pappano mit EMI Classics/Warner Classics zählen die letzten drei Sinfonien Tschaikowskys, Respighis Römische Triologie, Lalos Cellokonzert mit Han-Na Chang, Puccinis Oper Madame Butterfly mit Angela Gheorghiu (Gewinner des Classic Brit Awards), Verdis Requiem (Gramophone Award, BBC Music Magazine Award, Classic Brit Award), Rossinis Stabat Mater mit Anna Netrebko (Gramophone Editors Choice Award), Wilhelm Tell, Rachmaninows Sinfonie Nr.2, Mahlers Sinfonie Nr.6, Dvořáks 9. Sinfonie Aus der neuen Welt, Dvořáks Cellokonzert, Rossinis Petite Messe Solennelle, Brittens War Requiem mit Anna Netrebko, Ian Bostridge und Thomas Hampson sowie die Einspielung Sacred Verdi und jüngst bei Warner Classics erschienen: Rossinis Ouvertüren.

 

Die hervorragende künstlerische Stellung des Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia wird ihm durch sein Ranking des „Classic FM“-Magazins als eines der „zehn besten Orchester der Welt“ bestätigt. Es ist das einzige italienische Orchester, das sich unter Größen wie den Wiener Philharmonikern, dem London Symphony Orchestra, dem Königlichen Concertgebouw Orchester Amsterdam, dem Chicago Symphony Orchestra und den Berliner Philharmonikern wiederfindet.