ccm international logo

Sinfonieorchester

Filarmonica della Scala

Biografie


 

In 2012 feiert die Filarmonica della Scala ihren 30. Geburtstag. Zunächst wurde das Orchester 1982 von Claudio Abbado mit Musikern des La Scala Opernhauses zusammengestellt mit dem Ziel, das symphonische Repertoire zu erweitern und damit die große Tradition der “Scala“ weiter zu entwickeln. Unter seinem Dirigenten Carlo Maria Giulini konzertierte das Orchester rund 90 Mal und ging erstmalig international auf Tourneen. Von 1987 bis 2005 war Riccardo Muti Chefdirigent. Das Orchester entwickelte sich künstlerisch schnell weiter und Muti verhalf dem Orchester, sich als regelmäßiger Gast in den renommiertesten internationalen Konzertsälen zu etablieren. Das Orchester kooperierte des Weiteren erfolgreich mit namhaften Dirigenten wie Georges Prêtre, Lorin Maazel und Wolfgang Sawallisch bereits in den ersten Konzertspielzeiten. Weitere Zusammenarbeiten mit großen Dirigenten wie Leonard Bernstein, Semyon Bychkov, Myung-Whun Chung, James Conlon, Gustavo Dudamel, Peter Eötvös, Christoph Eschenbach, John Eliot Gardiner, Valery Gergiev, Philippe Jordan, Zubin Mehta, Gianandrea Noseda, Seiji Ozawa, Antonio Pappano, Gennadij Rozdestvenskij, Esa-Pekka Salonen, Giuseppe Sinopoli, Yuri Temirkanov und Franz Welser–Möst folgten. Seit 2006 arbeitet die Filharmonica eng mit Daniel Barenboim, dem neuen Musikalischen Direktor des Teatro alla Scala, der das Eröffnungskonzert des 30-Jahr-Jubliäums 2011/2012 am 3. November 2011 dirigierte, zusammen und kooperiert mit Riccardo Chailly, Daniel Harding, Daniele Gatti und Valery Gergiev.

Die Filarmonica della Scala bringt beben den bestehenden Opernproduktionen im Opernhaus auch einen eigenen sinfonischen Zyklus zur Aufführung. Zudem tourt das Orchester weltweit und gastierte mehr als 450 Mal seit seiner Gründung im Ausland. Im letzten Jahrzehnt war die Filarmonica della Scala das italienische Orchester mit den meisten Konzerten im Ausland.

Zu den bedeutenden Gastspielen gehören das Konzertdebüt des Orchesters in den Vereinigten Staaten unter Riccardo Chailly im Jahre 2007 und in China unter Myung-Whung Chung im Jahre 2008. Im gleichen Jahr konzertierte das Orchester unter Daniele Gatti wieder im Musikverein. Zudem gastierte 2009 die Filarmonica della Scala erstmalig in der Berliner Philharmonie unter der Leitung von Daniel Barenboim und kehrte zu Konzerten in Paris mit Pierre Boulez und Maurizio Pollini zurück. 2010 folgt das Orchester einer Wiedereinladung nach Asien mit Semyon Bychkov zur Expo in Shanghai sowie nach Berlin, unter dem Dirigat von Diego Matheuz. 2011 wurde die Filarmonica bei Gastspielen von Semyon Bychkov, Riccardo Chailly, Daniel Harding, Gianandrea Noseda und Georges Prêtre dirigiert.

Die Projekte in 2012 schließen Konzerte mit Daniel Barenboim in Paris, Berlin und Frankfurt sowie mit Daniel Harding in Prag, Linz, Stuttgart, Dresden und Bonn ein. Zu den weiteren Engagements gehören die Mitwirkung bei den “Weißen Nächten” in St. Petersburg unter Valery Gergiev und die Rückkehr nach Deutschland unter Fabio Luisi.

Auch Auftragskompositionen der Filarmonica della Scala sind regelmäßig Bestandteil des Repertoires des Orchesters. Dazu gehören neue Werke von Giorgio Battistelli, Carlo Boccadoro, Azio Corghi, Luis de Pablo, Pascal Dusapin, Peter Eötvös, Ivan Fedele, Matteo Franceschini, Luca Francesconi, Salvatore Sciarrino, Giovanni Sollima and Fabio Vacchi.

Das Orchester hat es sich seit längerem bereits zur Aufgabe gemacht, mit der jungen Generation zusammen zu arbeiten und entwickelte die Initiative “Sound, Music!” speziell für Grundschulen. Zudem besteht eine ausführliche Zusammenarbeit mit Mailands wissenschaftlichen Einrichtungen und Freiwilligen, die öffentliche Proben und spezielle Konzerte organisieren.

Das Orchester konzertiert regelmäßig beim Festival MiTo, und begeistert ein großes Publikum mit seinen symphonischen Konzerten.

Die Filarmonica hat zahlreiche Aufnahmen bei Sony, Decca und EMI veröffentlicht. Die Konzerte werden regelmäßig für TV-Ausstrahlungen von RAI aufgezeichnet sowie von RAI´s Radio3 oder von medici.tv live und seit 2012 live weltweit in Kinos, übertragen.

Die Projekte der Filarmonica della Scala sind nicht durch Öffentliche Gelder subventioniert, werden aber von der UniCredit, dem Hauptpartner des Orchesters, unterstützt.